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Dilapsio Corporis et Mentis |
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»Falls du noch was brauchst, ich bin da hinten.«, der knorrige Arm der Alten deutet vage in eine Richtung und während du das Buch öffnest, beginnt sie davon zu schlabbern.
Dilapsio Corporis et Mentis
Die Dilapsio (auch: dilapsio corporis et mentis, „Der Zerfall von Körper und Geist“) bezeichnet eine degenerative Schädigung des Nervengewebes und der geistigen Integrität, die bei Magieanwendern nach wiederholter oder extremer arkaner Belastung auftreten kann. Sie gilt als eine der häufigsten Berufserkrankungen formal ausgebildeter Zauberkundiger, da diese kontrollierte und teilweise intensivere Wirkkanäle öffnen als es bei Schamanen oder Anwendern der Fera Magicae der Fall ist. Im Kern beschreibt die Dilapsio nicht „Wahnsinn“ im moralischen Sinn, sondern eine medizinisch-arkane Überlastungsreaktion: Das Gehirn erleidet Mikroschäden, wenn der magische Durchsatz die Regenerationsfähigkeit des Körpers übersteigt. Besonders gefährlich ist eine langfristige Überbeanspruchung der eigenen Kraft — weniger durch einzelne Zauber, sondern durch Gewohnheiten: zu häufiges Wirken, zu wenig Ruhe, oder das Erzwingen von Sprüchen jenseits der eigenen Stärke. Ursachen und Risikofaktoren
Die meisten Fälle entstehen durch Selbstüberlastung (kontinuierliches Wirken über die persönliche Schwelle hinweg). Seltener wird eine Dilapsio durch äußere Ereignisse ausgelöst, etwa:
Erhöhtes Risiko besteht bei Schlafmangel, Unterernährung, Dehydrierung, unbehandelten Kopfverletzungen, sowie bei Lehrlingen, die zwar über Talent, aber noch nicht über saubere Kanalisierung verfügen. Leitsymptome (typische Anzeichen)
Frühe Symptome werden von Betroffenen oft verharmlost, weil sie „normal“ wirken: Kopfschmerzen nach Zauberei, flackernde Sicht, Reizbarkeit. Doch es gibt klare Warnzeichen:
Stadien der Dilapsio
Dilapsio incipiens (Beginnend)
Kurzzeitige Kopfschmerzen, schnelle Ermüdung, leichte Sinnesverzerrung nach Magie. Regeneriert meist vollständig bei konsequenter Ruhe. Dilapsio manifesta (Ausgeprägt) Symptome halten Tage an; kleine Ausfälle im Kurzzeitgedächtnis, Zittern, emotionale Entgleisung. Magie wird „schmutziger“: mehr Nebenwirkungen (bspw. Funkenflug), ungewollte Resonanzen. Dilapsio gravis (Schwer) Anfälle, starke Persönlichkeitsveränderung, bleibende Defizite. Hohe Gefahr, dass der Betroffene beim Wirken „abreißt“ und unkontrolliert Energie entlädt. Dilapsio terminalis (Endstadium) Dauerhafte geistige Fragmentierung oder katatone Zustände; entspricht dem „Ausbrennen“ der inneren Kanäle. Heilung ist selten, allenfalls Stabilisierung möglich. Diagnose
Die Heiler der Akademie nutzen dafür meist eine Mischung aus Medizin und Magie:
Befindet sich der Magier nicht in der Akademie, ist es häufig unmöglich die Dilapsio frühzeitig zu erkennen und dann zu verhindern. Dies gelingt nur den stärksten Heilern, welche sich allerdings im Normalfall nicht vor Ort aufhalten. Magiern im Felde ist es meist nur möglich Beobachtungen und Selbstwahrnehmung für sich und für Andere zu betreiben. Behandlung und Heilung
Die wirksamste Therapie ist banal, aber schwer durchzusetzen: Magieruhe. Der Magier darf seine Kräfte nicht weiter nutzen. Dazu kommen unterstützende Maßnahmen:
Prävention
Einer Dilapsio kann natürlich vorgebeugt werden, am besten funktionieren diese Wege zur Prävention:
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2 NPCs |
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1 Zwerge |
2 Mischblut |
4 Alven |
5 Magier |
3 Zintra |
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2 New/Second |
Djinn 1 |
- |
Spirits 3 |
Wendigo 0 |
- |
Menschen 7 |
Mer 1 |
Hexen 0 |
Sonstige 1 |
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